Zum Aufrüsten ist das Internet fast ideal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Freitag, den 15. Januar 2010 um 19:57 Uhr

Aufrüster können natürlich für einzelne Komponenten recht bedenkenlos zuschlagen, evtl. ist sogar eBay eine gelungene Alternative. Seit dort auch das Fernabsatzgesetz gilt, können Sie gekaufte Ware problemlos bei Nicht­gefallen zurückschicken. Allerdings läuft bei eBay fast alles auf Vorkasse, und meist hat man auch keine Lust, bis zum Auktionsende zu warten. Ge­brauchthardware sollte angesichts des heftigen Preisverfalls billig sein, man kann aber über den Sinn von Gebrauchtkäufen bei PC-Teilen strei Einzelkomponenten zu bestellen kann preisgünstig und unaufwendig sein, denn meist haben Sie nach zwei Tagen alles zu Hause. Achten Sie vor allem darauf, dass die gewünschte Komponente auch wirklich zum vorhandenen System passt. Dazu brauchen Sie eine Vielzahl von technischen Angaben, die Sie, schon um Frust zu vermeiden, penibel prüfen sollten.

Wenn's wirklich nicht funktioniert

Es kann immer mal passieren, dass wirklich ein Defekt vorliegt, denn auch der beste Händler verkauft original verpackte Ware und kann nicht jedes Bauteil testen. Außerdem wird der Kunde eher skeptisch, wenn die Origi­nalverpackung geöffnet worden ist. Dementsprechend ist es wichtig, die richtige Vorgehensweise im Schadensfall zu kennen.

Für den Fall der Fälle legen seriöse Händler ein Reklamationsformular und einen so genannten Rücksende-Aufkleber bei, der zur kostenlosen Rück­sendung in Originalverpackung berechtigt und normalerweise alle wichti­gen Angaben enthält, damit die Sendung und der Auftrag schnell identifi­ziert werden können. Wird dieser Aufkleber nicht verwendet, müssen Sie den Versand bezahlen. Ob Ihnen der Händler diese Auslage dann trotz des beigelegten Rücksende-Aufklebers erstattet, ist Kulanz. Die Reklamation wird dann geprüft. Bei berechtigter Reklamation wird die Ware ausge­tauscht, bei ungerechtfertigter Reklamation erhalten Sie sie zurück. Inwie­weit der Händler dafür eine Gebühr verlangt, hängt von den AGBs und vom Einzelfall ab.

Manche Anbieter erwarten vorab eine Information, wenn ein Defekt vorlie­gen könnte, und vergeben eine spezifische Nummer, mit der die Rücksen­dung versehen sein muss. Nur dann wird die Sendung überhaupt angenom­men. Welche Variante Ihr Händler bevorzugt, sollten Sie sinnvollerweise vor der Reklamation klären. Ordentliche Anbieter haben die wichtigsten Infor­mationen dazu bereits auf der Webseite, sodass Sie sich vor der Bestellung schlau machen können.

Ist der Versandkarton bereits erkennbar beschädigt, sollte man die Annah­me verweigern. Nur so sind Ihre Ansprüche sichergestellt, denn Sie haben ein Recht auf unbeschädigte Ware. Im Zweifel tritt die Versicherung des Versanddienstleisters ein.

Entnehmen Sie der unbeschädigten Verpackung einen offensichtlich be­schädigten Transportkarton, sollten Sie sich sofort mit dem Händler in Ver­bindung setzen. Jetzt weiterzumachen, könnte Ihre Ansprüche im Schadensfall gefährden. Der Versender wird ihnen dann sein spezielles Verfahren bei derartigen Reklamationen erläutern, und Sie schicken die Ware zurück.

Sind Verpackung und Inhalt unbeschädigt, die Ware funktioniert aber nicht, dann können sie reklamieren. Ansonsten hat grundsätzlich jeder bei Käufen übers Internet zwei Wochen Zeit, die Ware zu prüfen und ggf. zu­rückzuschicken, das regelt das Fernabsatzgesetz.

 
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