Serial ATA - das Warten ist vorbei PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:32 Uhr

Ganz moderne Mainboards und Festplatten arbeiten jedoch mit SATA (Serial ATA). Durch kürzere Kabel und ein neues Interface ist der Datendurchsatz auf theoretisch mögliche 150 MByte/s aufgebohrt worden. Neben neuen Stro­manschlusssteckern gibt es auch eine neue Schnittstellenbuchse sowie neue Kabel, die nicht nur in Sachen Abschirmung besser sind, sondern sich auch im PC besser verlegen lassen. Für CD/DVD-Laufwerke steht die alte EIDE-Schnitt-stelle sowie Firewire (falls vorhanden) und USB (am besten 2.0) zur Verfügung.

Eine andere Festplatte als eine mit Serial-ATA-Schnittstelle ist bei der Neu­anschaffung eines Komplettsystems bzw. beim PC-Selbstbau schlichtweg nicht zu empfehlen. Serial-ATA wird in den nächsten Jahren die Standard-Schnittstelle für Festplatten sein, was sich später beim Aufrüsten bzw. beim Umbauen des PCs bemerkbar macht.

Wer etwas mehr will, nimmt RAID. Bei RAID 0 werden die Festplatten hin­tereinander geschaltet, was für doppelte Übertragungsgeschwindigkeit sorgt. Aber: Beim Einsatz von RAID 0 (Zwei S-ATA hintereinander) sind sämtliche Daten verloren, wenn eine der beiden Festplatten defekt ist. Si­cherer ist RAID 1, bei dem die Daten gespiegelt werden. Der Nachteil bei RAID 1: Hier steht nur die Kapazität einer Festplatte zur Verfügung. Kaufen  Sie beispielsweise zwei 120-GByte-Festplatten und betreiben diese über RAID 1, dann haben Sie im Gegensatz zu RAID 0 nicht 240 GByte, sondern 120 GByte Platz auf der Festplatte.

 
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