| Solide Basis - AGP |
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| Geschrieben von: Lexus |
| Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:26 Uhr |
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Wer noch nicht mit der PCIExpress -Technik einsteigen will, für den stehen mit AGP recht preisgünstige Alternativen am Markt zur Verfügung. Gerade Mainboards, die nicht für den Intel-Pentium 4 „Prescott" gedacht sind, kommen immer noch mit dem AGP-Slot. Bauen Sie sich ein solches AGP-basiertes System zusammen, dann können Sie ein Grafikkartenschnäppchen machen. Doch AGP ist nicht gleich AGP. AGP hat sich im Laufe der Zeit, wie alle anderen PC-Techniken auch, weiterentwickelt. Beim Kauf ist deswegen auch darauf zu achten, dass Mainboard und AGP-Karte in Sachen Stromversorgung und Standard miteinander können. Eine häufige Fehlerquelle ist hier der AGP-Standard: Veraltete AGP-l*/2*-Karten haben in einem modernen Mainboard nichts verloren. Steckt man eine alte AGP-Karte in das neue Mainboard, bleibt der Bildschirm schwarz. In den Handbüchern ist oft auch die Rede von einer 0,8-V-Spannung bei AGP 8x. Dieser Wert steht für einen parallel terminierten Bus, was nichts anderes als ein zusätzlicher Bestandteil des AGP-8X-Busses ist. Im Betrieb sind 1,5 V notwendig. Doch nicht nur das Mainboard selbst, sondern auch der auf dem Mainboard befindliche Chipsatz unterstützt nicht immer jede AGP-Karte. So kommen nur moderne Chipsätze noch mit den ganz alten AGP-Karten klar, doch wenn Sie ein neues Mainboard samt Prozessor und Arbeitsspeicher, dann ist in den meisten Fällen auch eine moderne AGP-Karte ein Muss. So muss das Mainboard mindestens AGP 4x (also AGP 2.0 Standard) unterstützen, um moderne 8x-AGP-Grafikkarten nutzen zu können. Umgekehrt funktionieren moderne Grafikkarten in alten Mainboards auch nicht immer: So müssen Grafikkarten mindestens AGP 4x unterstützen, um aktuelle Mainboards für AGP 8x nutzen zu können. Demnach lassen sich ältere Grafikkarten wie ATI Rage Pro, ATI Rage 128, ATI XPert 2000, Matrox G100 oder Matrox G200 nicht für ein topmodernes Mainboard einsetzen, nur neuere Karten mit den Grafik-Chips Geforce oder Radeon sind geeignet. Ein weiteres Kaufargument ist das Zusammenspiel mit dem Betriebssystem. Nicht jede Grafikkarte unterstützt jede DirectX-Version. Hier gilt: Je moderner die Grafikkarte, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Karte auch die modernste DirectX-Technologie unterstützt. Grafikkarten der Oberklasse kommen in der Regel mit DirectX-9-Unterstützung klar - bei billigeren Mittelklasse-Grafikkarten ist oft bei DirectX 8.1 Schluss. Viele Spiele und Anwendungen brauchen idealerweise die aktuellste DirectX-Version -prüfen Sie deshalb, welche Spiele und Anwendungen Sie einsetzen, und wählen Sie anschließend die zu dem Mainboard passende Grafikkarte aus. |


