| Grundausstattung für viel Spaß |
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| Geschrieben von: Lexus |
| Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:23 Uhr |
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Bei Grafikkarten gibt es eine breite Auswahl von sehr günstigen bis sehr teueren Modellen von unterschiedlichen Herstellern. Die meisten Grafikkarten basieren aber auf Bausteinen der Hersteller ATI oder nVidia, die sich beide im Geschwindigkeitswettbewerb befinden. Wer vorwiegend mit seinem PC spielen möchte, beispielsweise den Leistungsfresser Doom 3, der sollte unbedingt eine höherwertige Grafikkarte auswählen. Wer sich hingegen nur mit Office und ein bisschen Bildbearbeitung begnügen möchte, ist schon mit einer Mittelklasse-Grafikkarte bestens versorgt. Diese bringen neben einem DVI-Anschluss für den Flachbildschirm und einem analogen Anschluss für den Monitor oft auch eine TV-Out-Buchse mit, mit der Sie beispielsweise Filme auf den Fernseher bringen können. Wichtig: Hochleistungskarten brauchen genauso wie die Prozessoren immer mehr Strom. Sie sind schon lange mit eigenen Lüftern und teilweise auch eigenen Stromanschlüssen ausgestattet, weil die notwendige Energie nicht mehr über den Systembus kommen kann. Bei der Aufrüstung ist deshalb die Leistungsfähigkeit des Netzteils eine entscheidende Größe: Unter 350 Watt sollte man von den schnellsten Karten absehen. Mit dem Strombedarf steigt auch die Wärmeabgabe. Wenn Sie also an einem leisen Office-PC arbeiten möchten, sollten Sie in Sachen Grafik nicht zu hoch greifen, sonst dröhnt es leicht aus allen Ritzen. Beim Einbau muss darauf geachtet werden, dass genug Luft drankommt. Unsinnigerweise haben die meisten Karten den Kühler so angebracht, dass er die Luft nach unten drückt. Wenn Sie viele Karten im Rechner haben, wird's da ganz schön warm. Der wesentliche Unterschied zwischen Mittelklasse-Modellen und den teuren Kollegen besteht nicht einfach nur in leistungsfördernden Einstellungen, wie leider oft behauptet wird. Die Bauteile der teuren Karten sind in der Regel besser ausgewählt und leistungsfähiger. Im Internet kursieren immer wieder Gerüchte, wie man mit einem kleinen Programm aus einer Mittelklasse-Karte eine Highend-Grafiklösung machen kann. Das mag für bestimmte Karten sogar klappen, in der Langzeitbetrachtung treten dann aber vermehrt Fehler auf. Im Rahmen dieses Buchs ist mit den Karten MSI 5900-TD128 sowie der ATI Radeon 9800 relativ leistungsstarke AGP-Grafikkarte im Einsatz, welche zum jetzigen Zeitpunkt ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ganz frisch auf dem Markt sind Grafikkarten mit dem PCI- und AGP-Nach-folger PCIExpress. |


