AMD-Prozessoren als Alternative PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:20 Uhr

Intel-basierende Mainboards bieten eine breite Palette in Sachen Arbeits­speicher: Hier steht neben dem alten SDRAM, der sich noch auf ganz alten Pentium-4-Mainboards findet, DDR-RAM und auch Rambus RDRAM aus der Frühphase der hochgetakteten P4-Systeme zur Verfügung.

Ein anderer Hersteller ist AMD, der seit Jahren seine Athlon-Prozessoren als Pentium-4-Konkurrenz auf dem Markt hat. Neben dem Athlon XP ist der Athlon 64 mit 64 Bit das derzeitige Spitzenmodell. Da die 64-Bit-Tech-nik noch so verbreitet ist, bietet der Athlon 64 auch einen 32-Bit-Kompatibilitätsmodus und verhält sich damit wie ein normaler Athlon XP. Für Athlon-Prozessoren brauchen Sie ein Mainboard mit einem Sockel mit der Bezeichnung Socket 754 sowie mit DDR-RAM-Arbeitsspeicher. Doch so einfach ist es doch wieder nicht: Für den Athlon 64 und Athlon 64 FX gibt es nicht nur unterschiedliche, sondern auch einen gemeinsamen Sockel. Zudem machen verschiedene Ll/L2-Cache-Größen und unterschiedliche Busgeschwindigkeiten die Verwirrung komplett. Damit unterstützt nicht je­des Socket-A-Mainboard für den Athlon automatisch alle Modelle, der Faktor ist hier der Chipsatz. Deswegen sollten Sie den Prozessor, das Main­board und den Speicher als Paket erwerben, um auf Nummer sicher gehen zu können, damit die Komponenten auch perfekt zusammenspielen.

Als Consumer-Modell im Wettbewerb zu Intels Celeron hat AMD den Sempron eingeführt. Der Sempron setzt auf den gleichen Sockel wie der Athlon XP, auf den Sockel 462. Der schnellste Sempron verwendet dagegen den Sockel 754, der bisher dem Athlon 64 vorbehalten war. Der Sempron hat im Vergleich zum Celeron höhere Taktraten - nach der AMD-Spezifikation ge­messen - und einen größeren Cache als das Intel-Modell.

Egal ob Sie sich für einen Prozessor von Intel oder AMD entscheiden, wich­tig ist die Ausgewogenheit und das Zusammenspiel der Komponenten. Denn nur mit der richtigen Kombination holen Sie das Beste aus dem PC heraus. Beim Spielen ist jedoch nicht nur die Mainboard/Speicher/Prozes­sor-Kombination entscheidend, sondern auch die Grafikkarte.

 

 
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