Verschiedene Pentiums stehen zur Auswahl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:16 Uhr

Doch Pentium 4 ist nicht gleich Pentium 4. Innerhalb der Pentium-4-Familie gibt es unterschiedliche Generationen, die mit dem Codenamen in der Fach­presse kursieren. Derzeit sind Pentium-4-Prozessoren mit dem Namen „Northwood" auf dem Markt, die Taktfrequenzen von 2 bis 3,2 GHz bieten. Zusätz­lich ist hier eine „Extreme Edition"-Northwood-Pentium 4 CPU mit 3,2 GHz und 3,46 GHz auf dem Markt, die einen zusätzlichen Third-Level-Cache bietet und dadurch deutlich beschleunigt wird. Wann es Extreme-Edition-Prozesso­ren mit Prescott-Technik geben wird, ist noch nicht bekannt.

Sinnvoller ist im Zusammenhang mit PCIExpress die Anschaffung eines Pentium 4 mit dem Codenamen „Prescott", der nicht nur einen doppelt so großen L2-Cache mit 1 MByte besitzt, sondern aufgrund seiner Fertigungs­technik auch höher getaktet werden kann. Zwar ist der Leistungsunter­schied derzeit zwischen den Prescott- und Northwood-Prozessoren nicht so groß, doch für den Einsatz der neuen PCIExpress-Technik (und passenden Mainboards) ist Prescott ein Muss. Es gibt keine Mainboards mit der neuen Technik und den „alten" Pentium-4-„Northwood"-Prozessoren. Wer also neueste Technik haben will, braucht einen Pentium 4 Prescott.

Eine Alternative zum Pentium 4 sind die kleineren Celeron-Prozessoren von Intel, die ohne Hyperthreading sowie mit einem kleineren dimensionierten L2-Cache mit 128 KByte kommen.

Ist der Prozessor ausgewählt, dann ist der nächste Schritt ein passendes Main­board und der dazugehörige Arbeitsspeicher. Für einen Pentium 4 mit Northwood-Technik brauchen Sie ein Motherboard mit einem Sockel PGA478, der Prescott braucht einen Sockel 775.

 
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