Welcher Prozessor soll es sein? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:12 Uhr

Die Qual der Wahl haben Sie bei der Auswahl des Prozessors und des Main­boards. Zwar ist der Prozessor ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Leistungskraft ihres zukünftigen Computers, doch wird die tatsächliche Ar­beitsgeschwindigkeit nicht allein vom Prozessor bestimmt, da der Prozes­sor eine passende Umgebung wie beispielsweise Chipsatz und Arbeitsspei­cher benötigt.

Zu den geschwindigkeitsrelevanten Aspekten gehört auch der Takt, mit dem die wesentlichen Komponenten auf dem Mainboard betrieben werden, der so genannte Frontside Bus (FSB). Seine Geschwindigkeit steht in direk­tem Verhältnis zur Prozessortaktfrequenz und zur Geschwindigkeit des Ar­beitsspeichers. Der FSB-Takt wird im BIOS eingestellt, es stehen verschie­dene Taktraten auf den Mainboards zur Verfügung.

Eine Glaubensfrage ist die Entscheidung Intel oder AMD. Während AMD mit einem perfekten Preis-Leistungsverhältnis punkten kann, sind die In­tel-Prozessoren in vielen Bereichen schneller, weil die Software-Hersteller sich auf die speziellen Fähigkeiten der Pentiums „eingeschossen" haben. Grundsätzlich sind die AMD-Prozessoren niedriger getaktet als die ver­gleichbaren Intel-CPUs (Central Processing Unit), werden aber mit einem anderen Berechnungsverfahren gemessen. Laut AMD soll die Angabe auf den AMDs mit den jeweiligen Intel-Prozessoren vergleichbar sein, allge­meine Vergleichstests in Computerzeitschriften bestätigen das nur bedingt.

Während sich AMD einen Namen in der Szene der Spielefreaks gemacht hat, ist Intel der absolute Herrscher in Sachen Video und Multimedia. Ge­rade bei den rechenintensiven Anwendungen beim Video-Rendering kann der Pentium seine Leistung voll ausspielen. Außerdem haftet den Intels der Ruf gnadeloser Stabilität an. Wichtiger ist aber sicherlich das verhalten bei Überhitzung, das AMD jahrelang nicht richtig in den Griff bekam. Die Vi­deos mit abrauchenden Athlons sind fast legendär. Tatsächlich dauerte es wirklich nur wenige Sekunden, bis aus einem teuren Prozessor ein Haufen heißer Hightech-Schrott wurde. Das konnte Intel besser: Der Pentium 4 schaltet sich automatisch runter, wenn's zu warm wird.

 
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