Zusätzliche Schnittstellen auf dem Mainboard PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:10 Uhr

Auf dem Mainboard befinden sich meist schon die wichtigsten Anschlüsse für Diskettenlaufwerke, Festplatten- und Wechsellaufwerke sowie eine se­rielle und parallele Schnittstelle. Technologien wie Infrarot und Firewire sind in seltenen Fällen schon als Anschluss nach außen an die Gehäuse­rückseite geführt - in der Praxis ist Infrarot oder Bluetooth allerdings meist lediglich auf der Platine vorhanden, wird aber kaum genutzt. Topaktuelle  Mainboards kommen bereits schon mit einer 1394-Schnittstelle (auch als Firewire bekannt) - ein günstiger Einstieg für jene, die Geräte der Unter­haltungselektronik wie eine Videokamera an dem PC anschließen wollen.

Zum Anschluss von externen und internen Peripheriegeräten kommen heute meist parallele Bussysteme wie EIDE oder SCSI zum Einsatz, bei de­nen mehrere Bits gleichzeitig übertragen werden. Dadurch erzielt man eine hohe Datenrate, ohne dass eine hohe Taktfrequenz benötigt wird. Doch die parallele Übertragung hat Nachteile: Die unhandlichen, breiten Flachband­kabel und die verhältnismäßig kurze Kabellänge bei zunehmender Taktrate sind nicht gerade das Nonplusultra - weiterhin kosten besser abgeschirmte Kabel und Buchsen zusätzlich Geld. Deshalb hat die Industrie serielle Lö­sungen wie USB 2.0 geschaffen, mit denen sich externe DVD/CD-Brenner oder Scanner betreiben lassen.

 
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